Störungs-, Notfall- und Krisenmanagement an der ETH Zürich
Um Ereignisse wie St?rungen, Notf?lle oder Krisen m?glichst koordiniert
bew?ltigen zu k?nnen, verfügt die ETH Zürich über Managementsysteme mit
entsprechender Aufbau- und Ablauforganisation. Ziel ist es, die
Sicherheit aller ETH-Angeh?rigen optimal zu gew?hrleisten und den
Hochschulbetrieb – Lehre, Forschung und Wissenstransfer – auch im
Ereignisfall aufrechtzuerhalten.
Bei St?rungen oder Notf?llen übernimmt die Alarmzentrale die Koordination als zentrale Anlaufstelle. Sie alarmiert die zust?ndigen Personen oder Interventionseinheiten wie Pikettdienst, Sicherheitsdienst, Erste-Hilfe-Team, Chemie-Interventions-Team oder die Brandalarmequipe für eine schnelle Reaktion vor Ort.
Bei gr?sseren Ereignissen mit besonderen Auswirkungen auf den Forschungs- und Lehrbetrieb wird eine Notfall- oder Krisenorganisation eingesetzt. Diese trifft Entscheidungen und leitet geeignete Massnahmen ein, um den Betrieb zu stabilisieren.
Sicherheitsbeauftragte und Führungskr?fte in den Organisationseinheiten leisten mit Fachwissen und Pr?senz vor Ort einen wichtigen Beitrag zur Bew?ltigung von Ereignissen.
Je nach Ereignis werden für eine effiziente Bew?ltigung nicht nur die oben erw?hnten ETH-internen Kr?fte notwendig, sondern es ist auch die Zusammenarbeit und Unterstützung durch externe Partner wie Feuerwehr, Polizei, Sanit?t, UZH, USZ, Bundesamt für Gesundheit, AWEL, Suva, Spezialfirmen etc. entscheidend.
Was ist eine St?rung, ein Notfall oder eine Krise?
Beeintr?chtigt den Betrieb, kann aber mit vorhandenen Mitteln rasch behoben werden (z.?B. technischer Defekt).
Akute Gefahr für Menschen, Geb?ude oder Umwelt, erfordert sofortige Massnahmen (z.?B. medizinischer Notfall, Brand- oder Chemieereignis).
Schwerwiegendes Ereignis mit ETH-weiter Auswirkung, welches umfangreiche Koordination über l?ngere Zeit erfordert (z.?B. Infrastrukturausfall, Bedrohungslage).