Neues Förderprogramm: KI für internationale Organisationen
Die?künstliche Intelligenz?entwickelt sich?rasant weiter, doch?vielen internationalen Organisationen?fehlt der?Zugang zu angewandten KI-Kompetenzen. Das International?Geneva AI Innovation Programme (IGAIP) schliesst diese Lücke und nimmt ab sofort Projektvorschl?ge entgegen.?
Humanit?re Organisationen müssen medizinische Hilfsgüter meist Monate im Voraus planen –?unter unsicheren Bedingungen und mit stark schwankender Nachfrage. Schliesslich sollen Medikamente in Krisengebieten verfügbar sein, gleichzeitig dürfen diese nicht ungenutzt verfallen. Diese Balance zu finden, ist für humanit?re Organisationen wie das externe Seite Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) eine stetige logistische Herausforderung. Ein an der ETH Zürich entwickeltes Planungstool hilft darum seit 2024 dem IKRK, den Bedarf pr?ziser zu berechnen. Dadurch liessen sich die Lagerbest?nde um rund 24 Prozent senken und mehrere Millionen Franken einsparen. Nun finanziert das an der ETH angesiedelte International Geneva AI Innovation Programme (IGAIP) weitere ?hnliche Vorhaben.
F?rderprogramm schliesst die Lücke zu KI-Anwendungen
Die künstliche Intelligenz macht rasante Fortschritte, doch gerade viele UN- und andere internationale Organisationen haben kaum Zugang zu angewandter KI-Forschung und den n?tigen Rechenkapazit?ten für KI. Hier hilft das IGAIP-F?rderprogramm. Es hat das Ziel, bestehende Hürden beim Zugang zu KI-F?higkeiten abzubauen, etwa was Rechenleistung, KI-Modelle, Daten und Expertise angeht, und ist nun bis am 17. Mai 2026 offen für Projekteingaben.
IGAIP steht im Kontext der UN-ETH-Partnerschaft und ist im externe Seite International Computation and AI Network (ICAIN) verankert, einer internationalen Initiative mit der ETH als Leading House, die den Zugang zur KI-Forschung erweitern will. Das Programm finanziert Projekte, die angewandte, souver?ne KI-Anwendungen entwickeln, um UN-Organisationen und anderen internationalen Organisationen mit Sitz in Genf zu helfen, ihre Mandate effektiver zu erfüllen. M?gliche Projekte k?nnten Frühwarnsysteme, mehrsprachige LLM-Anwendungen oder operative Workflow-Tools sein.
Gemeinsam stark: Forschung und internationale Organisationen
Erfolgreiche Projekte erhalten eine Finanzierung von 150’000 bis 350’000 Franken für eine Projektdauer von 18 Monaten. Projekteingaben erfolgen im Team aus mindestens einem Antragsteller oder einer Angestellten einer ICAIN-Mitgliedsinstitution aus der Forschung – etwa ETH Zürich, externe Seite EPFL, externe Seite NTU Singapur, externe Seite Data ScienceAfrica und das externe Seite ELLIS-Netzwerk – und mindestens einem Partner aus einer UN-Einrichtung oder internationalen Organisation mit Sitz in Genf. Mit dieser Zusammenarbeit zwischen Forschung und internationalen Organisationen will IGAIP eine praxisnahe Entwicklung und Umsetzung sicherstellen.
Das Programm bietet denn auch zwei Matchmaking-Workshops an, um die Zusammenarbeit zwischen Antragstellern aus der Forschung und internationalen Organisationen zu unterstützen. Weitere Informationen sowie die umfassenden Richtlinien für Projektantr?ge finden sich auf der externe Seite ICAIN-Website.
International Geneva AI Innovation Programme (IGAIP)
Q&A Webinar
Dienstag, 24. M?rz 2026, 14.00–15.00 Uhr
externe Seite Anmeldung
Call for Applications
Projekte k?nnen bis 17. Mai 2026 eingereicht werden.
Weitere Informationen
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